Für Menschen, nicht für Bots
Wie wir deine private Suche schützen – und was das für dich bedeutet

Falls du in letzter Zeit vor deinen Suchergebnissen eine kurze Überprüfung gesehen hast oder gebeten wurdest, zum Suchen ein kostenloses Konto zu erstellen: Hier erfährst du, warum.
Bots machen inzwischen den Großteil unseres Traffics aus. 2024 kamen rund 35 % der Anfragen an Startpage von Bots. In diesem Jahr sind es 70 %. Viele davon sind KI-gesteuerte Botnetze, die gleichzeitig von Tausenden IP-Adressen aus angreifen, um die kostenlosen, hochwertigen Google- und Bing-Ergebnisse abzugreifen, die wir anbieten.
Warum dich das betrifft:
- Langsamere, weniger zuverlässige Suche. Massenhafte Bot-Anfragen konkurrieren mit dir um dieselben Kapazitäten.
- Weniger neue Funktionen. Unser Team hat dieses Jahr damit verbracht, Angriffe abzuwehren, statt die Funktionen zu entwickeln, die wir für dich geplant hatten.
- Eine Gefahr für die kostenlose Suche. Wir bezahlen für jedes einzelne Ergebnis, auch wenn es sich ein Bot holt – und diese Kosten steigen rasant.
Was dir auffallen könnte:
- Eine kurze Überprüfung. Vor manchen Suchen erledigt dein Browser eine kleine Rechenaufgabe, um zu zeigen, dass ein echter Besucher dahintersteckt. Für eine einzelne Person geht das schnell – für einen Bot, der Millionen von Suchen ausführt, wird es teuer. Allein in einer einzigen Woche konnten wir so kürzlich mehr als 1,8 Millionen verdächtige Anfragen abfangen.
- In manchen Fällen eine Aufforderung zur Anmeldung. Wenn deine Suchen aktuellen Bot-Aktivitäten ähneln, wirst du möglicherweise gebeten, dich anzumelden. Konten sind kostenlos, und deine Suchanfragen sind niemals mit deinem Konto verknüpft.
- Mehr Prüfungen bei VPNs. Gemeinsam genutzte VPN-Adressen werden ebenfalls intensiv von Bots genutzt. Wir passen unsere Regeln an, damit echte Menschen, die ein VPN nutzen, seltener fälschlich als verdächtig eingestuft werden.
Die meisten werden davon gar nichts bemerken.
Einmal lagen wir auch daneben. Vom 12. Oktober um 21:32 Uhr bis zum 13. Oktober um 17:25 Uhr (MESZ) hat eine neue Regel einige echte Nutzerinnen und Nutzer blockiert, vor allem in mobilen Browsern. Wir haben sie zurückgenommen und weiten unsere Tests aus, damit so etwas nicht wieder passiert. Das tut uns leid.
Deine Privatsphäre hat für uns weiterhin oberste Priorität. Unsere Schutzmaßnahmen schauen darauf, wie sich eine Verbindung verhält – nicht darauf, wer du bist. Wir erstellen keine Profile, und deine Suchen bleiben privat. Unser Ziel ist eine schnellere, zuverlässigere Suche – und ein Startpage, das auf lange Sicht kostenlos und privat bleibt.
Auch nach zwanzig Jahren ist unsere Mission dieselbe: hochwertige Suche, die privat bleibt.
Mit herzlichem Dank Cliff Kim, Startpage Advocate
PS: Sag uns, was gut läuft und was nicht. Teile hier dein Feedback mit uns. Wir lesen jede einzelne Nachricht – und dein Feedback gestaltet Startpage für alle Nutzerinnen und Nutzer mit.